Peru Villa Rica

Kaffee des Monats Juli 2018

Peru Villa Rica

Central de Productores (CEPRO) Yanesha

Peru, das Land der Inka, ist kulinarisch eher für seine schier endlosen Kartoffelsorten bekannt. Dabei hat es landschaftlich alle Vorraussetzungen für idealen Kaffeeanbau: Die Sierra, die gebirgige Andenküste, schottet die Hochebene Selva vor kalten Einflüssen des Meeres weitesgehend ab. So kann sich eine extreme Vielfalt an Flora und Fauna entwickeln. Das merkt man vor allem im Regenwald, der über weite Teile so dicht bewachsen ist, dass man viele Städte über Land gar nicht erreichen kann.

Von der Hauptstadt Lima führt eine asphaltierte Straße ins Landesinnere. Dort, in Villa Rica, befindet sich der größte Umschlagplatz für Kaffee aus der Provinz Oxapampa und dem Chanchamayo-Tal. Deshalb gilt Villa Rica auch als Kaffeehauptstadt Perus. Jährlich findet das große „Villa Rica Coffee Festival“ statt, an dem die Erzeugerfamilien aus der Region ihre Waren rund um Kaffee anbieten.

In Peru lebt ein besonders großer Anteil Ureinwohner. Nur rund 20% aller Einwohner stammen aus Europa, Afrika oder Asien. Dabei wurden die Amazonas-indianer wie die Yanesha und Ashanika bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts nicht einmal als Peruanische Staatsbürger anerkannt.

Unser Peru Villa Rica Grade 1 Kaffee wird von einem indigenen Volk, den Yanesha bewirtschaftet, geerntet und aufbereitet. Diese haben in Villa Rica eine Genossenschaft mit 200 Mitgliedern gegründet. Jeder von ihnen bewirtschaftet rund 2 ha Land. Zusammen beträgt die Jahresernte ca. 280 Sack Kaffee à 69kg, davon ungefähr 100 in hochwertigster Qualität. Durch die genossenschaftliche Organisation und die mittlerweile auf dem  Weltmarkt bekannte hohe Qualität, gelangen die Yanesha damit zu einem ordentlichen Einkommen.

Der CEPRO-Yanesha Kaffee ist nach europäischen Standards bio-zertifiziert (PE-BIO-123).

Als Espressoröstung ist der Peru Villa Rica Grade 1 ausgewogen, dabei kräftig und mit einem vielschichtigen Wohlgeschmack. In perfektem Zusammenspiel sind Aromen von kräftiger dunkler Schokolade, Kokos, Karamell und Vanille zu schmecken.

Wir finden ihn einfach großartig.

Probierpaket Kaffee 4x250g + Vollmilch- Schokolade „Frohsinn“

Unser Angebot im September: ein Probierpaket Kaffee mit je 250g Morgenmuffel, Rabenschwarz, Kaffeeklatsch und Lebenslust mit einer Tafel unserer edlen Vollmilchschokolade „Frohsinn“ zu € 22,50 statt € 27,50, in der Geschenkverpackung € 24,–, im Präsentkorb € 25,–

Was macht einen guten Kaffee aus?

Ohne Leidenschaft gibt es keine Genialität
Theodor Mommsen

Die wichtigste Zutat ist die Leidenschaft für das Produkt! Ein absolut magischer Moment war es, als ich zum ersten Mal die Räume einer Rösterei betrat. Dieser bezaubernde Duft – Säcke voller Rohkaffee – Menschen, die dieses Produkt mit viel Liebe zum Detail veredeln. Dieses Erlebnis möchte ich gerne teilen. Jedem Menschen sollte es möglich werden, einen guten Kaffee zuzubereiten. Ich lernte viel über den richtigen Anbau, beste Klimabedingungen, Weiterverarbeitung, Lagerung bis hin zur Röstung und der Zubereitung.

Jedes Ding hat seine Zeit
Shakespeare

Bei allen Punkten spielt der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle. Eile führt zu niedriger Qualität. Kaffee muss wieder zu dem werden, was er ist – ein Genuss. Als mir bewusst wurde, dass die Bohne eine lange Reise hinter sich hat, durch viele leidenschaftliche Hände gewandert ist und viel Zeit investiert hat, um als duftender Kaffee in meiner Tasse zu landen, habe ich begriffen, dass wir ihn genießen müssen. Leider nehmen wir uns heute oft nicht die nötige Zeit dazu. Auch in der Beratung und für meine Kunden möchte ich mir besonders viel Zeit lassen. So kann man bei mir alle Kaffeesorten probieren, alle Maschinen sind vorführbereit angeschlossen und ich nehme mir gerne die Zeit für einen Plausch oder um über Kaffee zu philosophieren.

Gemeinsame Rituale sind das Bindemittel jeder Gesellschaft
Birgit Ramlow

In Äthiopien ist es heute noch ein weit verbreiteter Brauch, den Kaffee frisch über dem offenen Feuer zu rösten, im Mörser zu zermahlen und mit heißem Wasser aufzubrühen. Gemeinsam mit den Nachbarn beginnen sie den Tag und erzählen sich die Träume der vergangenen Nacht. Wie die Einheimischen Äthiopiens möchte ich auch gerne meinen Tag beginnen und mir Zeit nehmen für ein schönes Ritual.

Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden
Sokrates

Ich bin erst am Anfang meiner Reise durch die Welt des Kaffee’s und möchte mir die Fähigkeit bewahren, Neues zu erlernen und Altes zu überdenken und zu hinterfragen. Durch die ständige Weiterentwicklung meiner Kenntnisse und neuen Erfahrungen kann es möglich sein, dass Sie bei jedem Besuch etwas Neues erfahren. Ich möchte offen sein für neue Sichtweisen und versuchen, meine Arbeit als Mission zu betrachten. Jedes Gespräch mit fachkundigen Menschen, jeder Messebesuch und jede intensive Auseinandersetzung mit dem Thema erweitern meinen Horizont und geben mir die Möglichkeit zu lernen. Ich werde Ihnen nicht auf jede Frage gleich eine Antwort geben können. Wichtig ist mir, mit den Herausforderungen zu wachsen und mit Ihnen gemeinsam nach der für Sie richtigen Lösung zu forschen.

Viele Wege führen nach Rom
alte deutsche Redewendung

Es gibt viele Zubereitungsarten, von der klassischen italienischen Espressomethode, über den Kaffeevollautomaten, der dies auf Knopfdruck erledigt, bis hin zur Mokkakanne, dem Handfilter, der Frenchpress und der Chemexkaraffe. Für alle Zubereitungsarten möchte ich das richtige Produkt und den richtigen Kaffee für Sie finden. Auf Wunsch mahle ich Ihnen den Kaffee frisch im gewünschten Mahlgrad und verschließe die Verpackung anschließend wieder luftdicht.

Der Mensch sollte stets im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Es geht nicht darum, was der Verkäufer gerne verkauft, sondern welche Vorstellung der Kunde hat und wie man diese umsetzen kann. Es wird immer unsere zentrale Aufgabe sein, zufriedene Kunden zu haben.

Schlüchtern im November 2015
Melanie Heil

Coldbrew – der leckere Trend aus USA

Kalter Sommercocktail

Der Sommer steht vor der Tür und wir wollen euch mit Coldbrew ein paar alternative Zubereitungsvarianten für Kaffee vorstellen, die bei den momentanen Temperaturen eine leckere Alternative zum heißen Kaffee sind.

Bereits am Helle Markt haben wir Nitro-Coldbrew als kalten Kaffee- Cocktail ausgeschenkt. Dabei wird der „kalt gebrühte“ Kaffee, der in einer 10l Bag-In-Box abgefüllt ist, durch eine Zapfanlage im Durchlaufprinzip gekühlt und mit Raumlauft versetzt, nitrogenisiert sozusagen. Dabei entsteht ein Schaum, ähnlich wie bei Bier. Die Zubereitung seht ihr in dem Video. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wir heben ein paar Eiswürfel in das Cocktailglas gegeben, etwas kalte Milch hinzugefügt, einen Spritzer Sirup – Vanille, Haselnuß oder Karamel – und dann den Nitro-Coldbrew in das Glas, Deckel drauf, Strohhalm rein, fertig ist der erfrischende und durch seinen Koffeingehalt anregende Sommercocktail.

Selbst gemacht

Coldbrew kann man auch sehr einfach selbst herstellen, wobei der Cold Brew- Kaffee  insgesamt nur  90% der Aromen und nur etwa 15% der Säuren und Öle enthält. Der Koffeingehalt ist durch die längere Extraktionszeit etwas höher als bei normalem Kaffee. Dabei ist der Geschmack eher mild und garnicht bitter. Das Konzentrat lässt sich bis zu 2 Wochen im Kühlschrank lagern und garantiert somit langanhaltenden Genuss und kühle Erfrischung an heißen Tagen.

Zubereitung:

  • 1 l kaltes Wasser
  • 2 Gefäße mit Deckel (oder Frischhaltefolie)
  • 150-200g Kaffee
  • 1 Sieb
  • 1 Filtertüte

Ice Brew

Im Gegensatz zu Coldbrew wird bei Ice Brew heißes Wasser, wie bei normalem Filterkaffee verwendet. Der Unterschied: in der Kanne befinden sich genauso viel Eis wie man Wasser zum Brühen verwendet, also z.b. 500ml Eiswürfel und 500ml heißes Wasser. Der Clou: durch die Eiswürfel wird der fertige Kaffee sofort wieder gekühlt. Er behält dabei seinen vollen Geschmack, weisst aber weniger Bitterstoffe auf.

Zubereitung:

  • 1 Kaffeefilter
  • 1 Filtertüte
  • 1 Glaskanne
  • 500ml Eiswürfel
  • 500ml heißes Wasser (96-98°C)
  • 70-80g Kaffee (mittlerer Mahlgrad)

Caffè Shakerato

Der Caffè Shakerato ist ein kaltes Kaffeegetränk das man zu jeder Tageszeit genießen kann. Es ist in Italien als koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk vor allem in den heißen Sommermonaten sehr beliebt.

Eiswürfel werden zusammen mit Espresso und Zucker in einem Cocktail-Shaker schaumig geschüttelt. Je nach Geschmack wird das Getränk pur, mit Vanille, Grappa oder einem Schuss Zitrone zubereitet. Der Caffè Shakerato wird in einem Cocktailkelch serviert.

Zubereitung:

  • 6 bis 7 Eiswürfel
  • 1 – 2 Teelöffel Zucker
  • 1 Espresso Lungo
  • Cocktail- Shaker

Den Shaker dicht verschließen und für 10 bis 15 Sekunden lebhaft schütteln.
Den Shaker öffnen und den Caffè Shakerato in ein Cocktailglas gießen, dabei mit einem Barsieb das Eis zurückhalten.

Kaffee des Monats – Yirgacheffe

Äthiopien ist eines der Herkunftsländer des modernen Menschen und weist zudem eine etwa 3000-jährige bekannte ununterbrochene Geschichte auf. Es ist das einzige Land Afrikas, das in seiner gesamten bekannten Geschichte nie von fremden Mächten besetzt wurde (ausgenommen das damalige Kaiserreich Abessinien während des Zweiten Weltkrieges durch das Königreich Italien). Diese lange Zeitspanne der weitgehend ungestörten Kultur- und Zivilisationsentwicklung macht das Land, das die höchste Zahl an UNESCO-Welterbestätten in Afrika aufweist, auch zu einem begehrten Tourismusziel.

©Brühwerk

Die Landesnatur Äthiopiens nimmt innerhalb Afrikas eine Sonderrolle ein. Äthiopien ist neben Lesotho das am höchsten gelegene Land des Kontinents: 50 % seiner Fläche liegen höher als 1200 Meter, mehr als 25 % über 1800 Meter, über 5 % erreichen gar Höhen über 3500 Meter. Dennoch hat der größte Teil des Hochlandes Mittelgebirgscharakter. Hier herrscht gemäßigtes Klima vor. Aufgrund seiner abwechslungsreichen Topographie, diverser geologischer Schichten und verschiedener klimatischer Verhältnisse ist Äthiopien die Heimat für eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt. Für uns besonders interessant: Äthiopien gilt als das Herkunftsland des Kaffees . (Quelle: Wikipedia)

Yirgacheffe ist eine Stadt im Südwesten Äthiopiens. Sie liegt östlich des Abayasees und des Nechisar-Nationalparks und ist Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks innerhalb der Gedeo-Zone in der Region der südlichen Nationen, Nationalitäten und Völker. 2005 hatte Yirgacheffe gemäß der Zentralen Statistikagentur Äthiopiens 20.979 Einwohner.

Inmitten reicher Vegetation wächst auf etwa 1800-2000 m ü. NN im südwestlichen Hochland Äthiopiens unser Kaffee des Monats März heran. Die Arabicabohne Yirgacheffe erfreut sich bei Kennern einer immer größeren Beliebtheit. Blumig und zugleich angenehm würzig setzten sich seine Geschmacksnoten insbesondere in Filter, Presskanne oder auch Espressokocher durch. Bei mittlerem Röstgrad entwickelt er angenehm fruchtige Komplexität mit einer zartherben Note. Ihn zeichnen wenig Säure und feiner Körper aus.

Sie erhalten den Yirgacheffe bei uns im 500g Päckchen zu € 11,50 (23,-/kg) und solange Vorrat reicht.

Fragen Sie uns nach weiteren Länderkaffees, die wir auf Bestellung frisch für Sie rösten lassen (ab 2kg/Sorte).

Äthiopien – Südwesten
©Cartographia Budapest auf vidiani.com
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License.
Topografie Äthiopiens – Südwesten
©Wikipedia-User Carport
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License.

Kaffeegenuss rund um den Globus

Kaffee ist Lifestyle, er dient der Geselligkeit, ist Wachmacher und Genussmittel. In Deutschland war er im Jahr 2015 mit einem Pro-Kopf-Konsum von 162 Litern erneut meistkonsumiertes Getränk. Daher hat er mit dem „Tag des Kaffees“ hierzulande seit Jahren seinen eigenen Ehrentag. 2016 fand dieser erstmals zusammen mit dem neu geschaffenen „International Coffee Day“ am 01. Oktober statt. Denn auch in anderen Ländern erfreut sich die braune Bohne großer Beliebtheit.Bohnen auf Jute Ausschnitt low

Skandinavien: Spitzenreiter in Sachen Kaffeekonsum

Finnland ist Spitzenreiter in Sachen Kaffeegenuss – in keinem anderen Land ist der Pro-Kopf- Verbrauch so hoch wie bei den Finnen. Im Jahr 2015 konsumierten sie durchschnittlich 12,2 kg. Auf Platz zwei rangierten die Schweden mit 10,1 kg pro Kopf, gefolgt von den Norwegern mit einem Pro- Kopf-Konsum von 8,8 kg. Skandinavier bevorzugen hell gerösteten Kaffee, der sehr säurebetont ist. Sie trinken ihn zu jeder Gelegenheit und gern rund um die Uhr. In Finnland haben viele Arbeitnehmer sogar das Recht, zweimal am Tag eine 15-minütige „kahvipaussi“ zu nehmen.

Asien: Kaffee süß und cremig

Ein Großteil der Asiaten trinkt traditionell Tee – und das obwohl in vielen asiatischen Ländern Kaffee angebaut wird. So ist Vietnam nach Brasilien weltweit zweitgrößter Produzent von Rohkaffee. Seit einigen Jahren findet die braune Bohne aber auch in Ländern wie China, Indien und Japan immer häufiger den Weg in die Tasse. Und wie trinkt man Kaffee in Asien am liebsten? Süß sollte er sein. Außer Haus wird meist Cappuccino oder Mokka mit viel Zucker genossen. Ebenfalls sehr beliebt ist löslicher Kaffee mit einem Schuss süßer Kondensmilch und reichlich Zucker.

Cà phê sữa đá – Eiskaffee vietnamesischer Art: Hierfür wird grob gemahlener, dunkel gerösteter Kaffee in einen sogenannten Phin-Filter gegeben. Anschließend wird dieser auf eine Tasse gesetzt, die gesüßte Kondensmilch enthält und mit heißem Wasser befüllt. Der frisch gebrühte Kaffee tröpfelt langsam in die Tasse. Zum Schluss wird das Ganze umgerührt und Eiswürfel werden hinzugeben.

Italien: Die Puristen – Espresso kurz & schnell

Italien ist nicht nur bekannt für sein „Dolce Vita“, sondern ist auch das Heimatland des Espresso, oder wie man ihn dort ganz schlicht nennt: „caffè“. Von ihrem „Nationalgetränk“ genießen Italiener gleich mehrere Tassen am Tag. Zum Frühstück am liebsten mit Milch, entweder als Cappuccino, Caffè Latte oder Latte macchiato. Ab mittags kommt Espresso nur noch pur in die Tasse – und das gern bis spät in die Nacht. Übrigens: In der Caffè-Bar genießen Italiener ihren Espresso vorzugsweise „al banco“, d.h. stehend direkt an der Theke – meistens ist dies günstiger, als eine „caffè“-Pause im Sitzen.

Deutschland: Das Heimatland des Filterkaffees

Die Deutschen trinken gern und viel Kaffee. Gemessen am Pro-Kopf-Verbrauch rangierten sie 2015 mit 7,2 kg pro Bundesbürger im internationalen Vergleich auf Platz sechs – deutlich vor Italien (5,6 kg) und den USA (4,5 kg) auf den Plätzen elf und sechzehn. Und wie trinken wir Deutschen unseren Kaffee am liebsten? Trotz des Booms von Espresso, Cappuccino und Co., Filterkaffee ist und bleibt die liebste Zubereitung – schwarz, mit Milch oder Zucker verfeinert. Aktuell avanciert er sogar wieder zum absoluten Trend-Getränk und mit ihm ganz neue, innovative Zubereitungsarten wie z.B. der „Cold Brew“. Hierfür wird gemahlener Kaffee in ein Gefäß mit kaltem Wasser gegeben, gut durchgerührt und nach einer Ruhephase von 12 Stunden gefiltert. Das so entstandene Kaffeekonzentrat kann nach Belieben mit heißem oder kaltem Wasser verdünnt und weiter verfeinert werden. Durch die Zugabe einer Kugel Eis oder von Eiswürfeln entsteht beispielsweise im Handumdrehen ein sommerliches Kaffee-Getränk.

Äthiopien: Kaffee als Ritual

In Äthiopien, dem Ursprungsland des Kaffees, ist die rituelle Zubereitung von Kaffee, die sogenannte „buna“, nach wie vor eine wichtige gesellschaftliche Zeremonie und findet zwei- bis dreimal in der Woche statt. Sie erfolgt von den Rohkaffeebohnen an und ist ausschließlich Frauen vorbehalten. Die Bohnen werden von ihnen auf einer Metallplatte über glühenden Kohlen geröstet, bis sie eine gleichmäßig braune Färbung bekommen. Anschließend werden sie gemahlen und in die „jebena“, eine traditionelle äthiopische Kaffeekanne, mit kochendem Wasser gegeben. Bei einer “buna“ trinkt jeder Teilnehmer traditionell drei Tassen Kaffee.

Pro-Kopf-Verbrauch 2015 im Ländervergleich (in kg Rohkaffee)

  1. Finnland: 12,2
  2. Schweden: 10,1
  3. Norwegen: 8,8
  4. Österreich: 7,8
  5. Schweiz: 7,7
  6. Deutschland: 7,2
  7. Dänemark: 6,9
  8. Zypern: 6,1
  9. Griechenland: 5,8
  10. Slowakei: 5,7
  11. Italien: 5,6
  12. Slowenien: 5,5
  13. Estland, Kroatien und Niederlande: 5,3
  14. Frankreich: 5,1
  15. Portugal: 4,8
  16. Spanien und USA: 4,5
  17. Belgien und Tschechische Republik: 4,3
  18. Litauen: 4,0
  19. Irland: 3,7
  20. Großbritannien: 3,6

Quelle: ICO, Eurostat

Quelle: Deutscher Kaffeeverband e.V. Holger Preibisch (Hauptgeschäftsführer) Steinhöft 5-7, 20459 Hamburg E-Mail: info@kaffeeverband.de

Lebenslust NEU am Helle Markt

Am Helle Markt- Wochenende vom 22. – 24. April stellen wir unseren neuen Kaffee vor:

Lebenslust

„Starten Sie in Ihren Tag mit einem Lächeln und kolumbianischen Excelso. Durch seine prickelnde Säure kitzelt er Ihre Lebensfreude wach. Ein idealer Basiskaffee für alle Kaffeespezialitäten.“

Bohnen Gesicht lowWeltweiten der zweitgrößte Kaffee-Erzeuger – gleich nach Brasilien, war Kolumbien bis vor wenigen Jahren. Die Erfolgsgeschichte des Kaffeeanbaus in der südamerikanischen Republik begann durch einen Geistlichen, der 1808 die ersten Kaffeepflanzen von den französischen Antillen ins Land brachte. Von diesem Moment an hatte der Kaffeeanbau in Kolumbien Tradition. Im Jahr 2010 war der Andenstaat weltweit der drittgrößte Kaffeeerzeuger. Von seinem früheren Spitzenplatz wurde das Land mitlerweile von Vietnam verdrängt.

Kolumbianischer Kaffee besticht durch seine hervorragende Qualität und gilt als einer der besten der Welt. Er gehört zu den wenigen Kaffees, die international auch sortenreinen verkauft und vermarktet werden. Im so genannten Kaffeedreieck im Herzen Kolumbiens, liegen die Anbaugebiete in den Departements Risaralda, Quindio und Caldas. Kolumbien ist der größte Erzeuger von Arabica-Bohnen weltweit. Rund ein Drittel der kolumbianischen Kaffeeernte wird nach wie vor in traditionellen Kleinst- und Familienbetrieben produziert, die restlichen kolumbianischen Kaffeesträucher wachsen auf modernen Plantagen,

Kolumbianischer Hochlandkaffee – Ein Genuss für jeden Kaffee-Freund

Ein reiches, rundes Aroma, eine gute Fülle und Spuren von leicht süßlichen Nussaromen: Das sind die Eigenschaften, die den hochwertigen, kolumbianischen Arabica-Kaffee auszeichnen. Der feinste Kaffee stammt aus der Region Medellín. Er verspricht einen kraftvollen Körper, ein volles Aroma und einen ausgewogenen Säuregehalt. Beim Verkauf und der Vermarktung erzielt der aus dieser Region stammende Kaffee Höchstpreise.

Der in Kolumbien produzierte Kaffee wird in drei unterschiedliche Kaffeequalitäten unterteilt: Der großbohnige Supremo und der weiche, säurebetonte Excelso sind gängige Qualitäten, die in zahlreichen Kaffeegeschäften geführt werden.

Der kolumbianische Excelso gibt in Brühwerks Kaffeemischung „Lebenslust“ den Ton an. Eine insgesamt ausgewogene Mischung mit mittlerem Röstgrad, leicht säurebetont und für alle Kaffeespezialitäten aus Espresso- und Kaffeevollautomaten geeignet.